Offener Brief zur Müllverbrennung am Standort Tornesch-Ahrenlohe

Offener Brief an die Kreispolitik

Das wäre nicht gut - Rauch aus Industrieschornstein

Das wäre nicht gut

Am 05.12.2025 wenden wir uns erneut an die politischen Gremien und Verwaltung des  Kreises Pinneberg sowie weitere Empfänger in Politik und Medien.

Wir hoffen und erwarten eine konkrete Antwort auf unser Schreiben mit Bedenken, Einwänden und offenen Fragen:
Anschreiben: BI_Offener-Brief-HA
Begründung: 20251205_BI_Offener-Brief-Anlage

Das sind die Kernpunkte:
• Die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte zum Schadstoffausstoß einer MVA liegen weit über den tatsächlich realisierbaren, deutlich niedrigeren und zum Schutz der Bevölkerung erforderlichen Werten.
• Eine Kapazitätsausweitung der MVA in Tornesch-Ahrenlohe ist wirtschaftlich nicht sinnvoll und erhöht deutlich die Schadstoffbelastung.
• Eine kommunale Kooperation mit der Stadtreinigung Hamburg ist möglicherweise sehr hilfreich zur Unterstützung.

Daher bitten wir, einen Kreistagsbeschluss als Vorgabe an die Kreisverwaltung herbeizuführen, nach dem die neue MVA in Tornesch-Ahrenlohe z.B. im Rahmen einer Selbstverpflichtung der GAB nur unter den folgenden Auflagen betrieben werden darf:

  1. Die tatsächlich emittierte Jahres-Schadstoffmenge soll im Vergleich zur aktuellen Belastung eine Reduktion von mindestens 50 % erreichen.
  2. Die Verbrennungskapazität der neu geplanten Müllverbrennungsanlage Tornesch-Ahrenlohe darf die Kapazität der Bestandsanlage (88.000 t/a) nicht überschreiten.