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Ausbauplanungen stoppen - Ausstieg aus der Müllverbrennung jetzt planen

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Auflösung des AUE-Verbundes - Chance für eine Weiterentwicklung der GAB

Die Zeitungen berichteten in den ersten Juni Tagen von der Auflösung des Abfallverbundes durch den der GAB ca. 60.000 to Müll/Jahr verloren gehen werden.
Wir fordern den Stopp der MVA-Ausbauplanungen und den Ausstieg aus der Müllverbrennung nach altem Muster.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. Juni 2011 um 20:44 Uhr Weiterlesen...
 

Ziel erreicht - Klage zurückgezogen

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Der mit hohen Kosten verbundene Klageweg, den die Gemeinde Ellerhoop zusammen mit dem Amtsausschuss Rantzau begonnen hat, wird eingestellt. Auch die BI geht mittlerweile davon aus, dass die Ausbauplanungen zum MVA Ausbau nicht umgesetzt werden. Hamburger Abendblatt: Artikel vom 14.12.2010

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. Juni 2011 um 19:41 Uhr
 

Hamburger Abendblatt: Artikel vom 6.10.2010

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Artikel zum Stand des Verfahrens

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. Oktober 2010 um 20:09 Uhr
 

Zusammensetzung des Hausmülls

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aus: http://www.landkreis-cuxhaven.de/media/custom/578_1462_1.PDF

Wir setzen uns aus Überzeugung für eine weitestgehende stoffliche Trennung ein.
Elektronikschrott und Metalle sind bspw. problematische Verbrennungsmaterialien und müssen sinnvoll in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.
Warum sollte man Glas und Keramik "verbrennen"? Die Problemstoffe müssen aussortiert werden.

Die vom Institut für Kreislaufwirtschaft (IKrW), Bremen, im Jahr 2003 durchgeführte Hausmüllanalyse hat folgende, in der Tabelle und Abbildung dargestellte Zusammensetzung des Hausmülls ergeben. Zum Vergleich sind daneben die Ergebnisse der in den Jahren 1996/97 von der GfL Bremen, durchgeführten Hausmüllanalyse aufgeführt.

 

Abfallfraktion

IKrW (Abfallfraktion 2003)

 

kg /E.*a

GfL (1996/97)

%

 

kg /E.*a

Papier

1,9

3,4

6,5

13,6

Pappe

6,9

11,9

3,6

7,3

Glas

5,5

9,3

6,5

13,5

Fe-Metalle

0,9

1,6

2,6

5,4

NE-Metalle

0,6

1,2

0,6

1,2

Kunststoffe

7,3

12,5

2,9

6,0

Verpackungsverbunde

0,8

1,4

0,7

1,4

Organik (Speisereste)

26,4

44,1

27,1

56,1

Organik (Gartenabfälle)

9,6

16,9

6,5

13,4

Wegwerfwindeln

8,5

14,4

4,3

8,9

Textilien

2,2

3,7

2,9

6,1

Holz

2,9

4,9

1,2

2,5

Elektronikschrott

1,1

1,8

0,4

0,8

Verbundmaterialien

3,9

6,4

1,4

2,8

Problemstoffe

0,4

0,7

0,7

1,4

Mineralisches

7,4

12,6

2,1

4,3

Fein-/Mittelfraktion *

13,7

23,3

30,0

62,3

Summe

100,0

170,1

100,0

207,0

Tabelle : Zusammensetzung des Hausmülls
Anteile in Gewichtsprozent und kg pro Einwohner
(* = Sortierreste < 40 mm)

 

Verfahrensablauf

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Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-lmmissionsschutzgesetz
-BImSchG- für die Erweiterung des Müllheizkraftwerkes Tornesch-Ahrenlohe,
Hasenkamp 15, 25436 Tornesch
Antragsteller: Firma Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH, Bundesstraße 301, 25495 Kummerfeld
Nach dem Ende von Bescheid und Einsehungsfrist Einwendungsmöglichkeit Jetzt sind Einwendungen möglich.
Die Kosten für einen Widerspruch liegen bei ca. 50-70 EURO
Die Kosten für eine Klage sind mit ca. 20.000 - 30.000 EURO anzusetzen.

Bescheid des Umweltamtes +14 Tage

Einsehungsfrist Der Bescheid kann 14 Tage lang eingesehen werden.
Erörterungstermin
+1-12 Monate
Bescheid des Umweltamtes Das Umweltamt veröffentlicht seinen Bescheid.
12.07.2007 Fortsetzung des Termins Die ersten beiden Tage reichten nicht aus.
09/10.07.2007 geplanter Erörterungstermin jeweils Beginn 9.00 Uhr im Kreistagssaal des Kreises Pinneberg, am Drosteipark 19.
06.06.2007 Ende der Einwendungsfrist Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die von jedermann möglichen Einwendungen bei Umweltamt in Itzehoe eingegangen sein. Entweder per Post oder Fax. Wichtig ist die Nennung der Kritikschwerpunkte. Nur diese können beim Erörterungstermin schriftlich oder mündlich ausgeführt werden.
24.04.2007 - 23.05.2007 Öffentliche Auslage Die Antragsunterlagen liegen in der Zeit vom 24. April 2007 bis zum 23. Mai 2007 im Staatlichen Umweltamt Itzehoe, bei der Stadt Pinneberg, bei der Stadt Tornesch, im Amt Pinnau sowie im Amt Rantzau zur Einsichtnahme aus. Es gibt keine online-Verfügbarkeit!
16.04.2007 Öffentliche Bekanntmachung Die amtliche Bekanntmachung erfolgt am 16.04.2007 in der Pinneberger Zeitung, im
Pinneberger Tageblatt sowie im Amtsblatt für Schleswig-Holstein
16.03.2007 Genehmigungsantrag offiziell eingereicht Der Antragsteller hat eine Teilgenehmigung nach § 8
i.V.m. § 16 Abs. 1 BImSchG für die Erweiterung des Müllheizkraftwerkes Tornesch-
Ahrenlohe, Hasenkamp 15, 25436 Tornesch, Gemarkung Esingen, Flur 3, Flurstück
70/5, auf eine Gesamtkapazität von insgesamt 280.000 Mg/a beantragt.
Das Vorhaben ist in einem Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen.
09.02.2007 Protokoll des Scoping Termins Viele der von der BI genannten Kritikpunkte wurden aufgegriffen. Die wesentliche Kritik aber an zu hohen Emissionswerten, der Überkapazität oder der fehlenden Vorbelastungsanalyse wurden nicht berücksichtigt.
12.12.2006 Scoping Termin Beim Umweltamt in Itzehoe wurde ein Anhörungstermin durchgeführt. Die Beteiligung war noch sehr schwach, 90% der Einwende kamen von der BI Ellerhoop.
 


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Infos

Resolution des Amtsausschusses Rantzau
Resolution der 10 zum Amt Rantzau gehörenden Gemeinden vom 21.05.2007.
Mittlerweile haben über 20 Gemeinden im Kreis Pinneberg sich negativ zu den Ausbauplänen geäußert.
 
380.000 to. in Brunsbüttel ab 2010 ?

Ab 2010 ein Industrieheizkraftwerkes (IHKW) in Brunsbüttel ? (Bekanntmachung, Kurzfassung, ca. 3Mb).
Pro to. heizwertreichen Müllersatzbrennstoff benötigt man ca. zwei to. unsortierten Müll.
Das geplante IHKW sticht die MVA Tornesch-Ahrenlohe durch ganzjährige Prozesswärmenutzung wirtschaftlich aus. Aber woher soll der Müll überhaupt kommen?

 
Juli 2007: Bodenanalysen im Umfeld der MVA

Die Bürgerinitiative und der BUND Kreis Pinneberg haben ein unabhängiges Labor mit der Untersuchung von Bodenproben beauftragt.
Die Schwermetallbelastungen liegen bei einer Probe im Bereich des Tornescher Waldkindergartens bei Blei und Quecksilber (knapp) über den Richtwerten.
Hier hat sich die Belastung seit 1992 in einer ersten Betrachtung etwa verdreifacht. Die Dioxinbelastung ist in den Proben allgemein nach wie vor erwartungsgemäß sehr hoch (ca. 2-10 fach über Bundesdurchschnitt). Presseerklärung, Messergebnisse

 
Deutschland wird Müllmeister

Ein kritischer Beitrag der Sueddeutschen SZ. Deutschland "produziert zu wenig Abfall" - für all die neuen Verbrennungsanlagen. Her mit dem Müll aus dem Ausland mehr ...

 
Kapazitäten frei (05/2008)
Wozu MVA-Ausbau? Unsere Überkapazitäten "schlucken" sogar Italiens Müll!
 
Ausbau der "Mülle" nicht notwendig? (20.03.2008)

Die Schlagzeile war überfällig, der Tatbestand seit langem bekannt. Vollständige Erklärung des Ministeriums. Minister befürchtet Überkapazitäten "Da diese zusätzlichen Kapazitäten nicht allein durch schleswig-holsteinische Abfälle zur Beseitigung ausgelastet werden könnten ..."

 
Presseinfo 24.07.2007

Forderung nach Beteiligung von BI/BUND bei den geplanten Bodenanalysen des Kreises Pinneberg: 20070724_bi_bund_presse
Forderungen an das Umweltamt Itzehoe: 20070723_stua

 
Technikwandel

Besserer Techniken werden erprobt und umgesetzt.
Ein neuartiges Müllkraftwerk wird in Kanada gebaut.

 
Rechtsmittel

Die BI erwägt nach gründlicher Prüfung des Genehmigungsbescheides die Ausschöpfung aller möglichen Rechtsmittel.