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Ausbauplanungen stoppen - Ausstieg aus der Müllverbrennung jetzt planen

Auflösung des AUE-Verbundes - Chance für eine Weiterentwicklung der GAB

Die Zeitungen berichteten in den ersten Juni Tagen von der Auflösung des Abfallverbundes durch den der GAB ca. 60.000 to Müll/Jahr verloren gehen werden.
Wir fordern den Stopp der MVA-Ausbauplanungen und den Ausstieg aus der Müllverbrennung nach altem Muster.

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Ziel erreicht - Klage zurückgezogen

Der mit hohen Kosten verbundene Klageweg, den die Gemeinde Ellerhoop zusammen mit dem Amtsausschuss Rantzau begonnen hat, wird eingestellt. Auch die BI geht mittlerweile davon aus, dass die Ausbauplanungen zum MVA Ausbau nicht umgesetzt werden. Hamburger Abendblatt: Artikel vom 14.12.2010

 

Hamburger Abendblatt: Artikel vom 6.10.2010

Artikel zum Stand des Verfahrens

 

Argumente gegen MVA Ausbau (von Remondis)

In einem Remondis-Vortrag (11/2007) findet man knallharte Argumente gegen den MVA-Ausbau in der geplanten Form.
Hier ein Auszug: Langfristig wird das Abfallaufkommen in Deutschland zurückgehen / steigende Rohstoffpreise führen wieder zu verstärkter werkstofflicher Verwertung / Wichtig ist die ganzjährige Energieabgabe in Form von Prozessdampf / in ca. 1 bis 2 Jahren werden bereits Überkapazitäten in der thermischen Verwertung bestehen / neu errichtete Anlagen können wirtschaftlich nur schwer bestehen, wenn nicht durch langfristige Anlieferverträge der Müll in Menge und Preis gesichert wird.
 

Genehmigungsbescheid erteilt (16.09.2008)

Über ein Jahr nach dem Erörterungstermin wurde nun per 16.09.2008 eine 1. Teilgenehmigung (pdf, ca 4MB) öffentlich. Da das Umweltamt nicht den Sinn der Ausbauplanungen beurteilt, haben wir einen positiven Bescheid erwartet. Immerhin hat die berechtigte Kritik zu einer langwierigen Bearbeitung durch das Umweltamt und damit zu einer Verzögerung der Ausbaupläne geführt.

Die BI erwägt jetzt weitere Schritte, zu denen auch juristische Mittel gehören.

Seit Ende Juni 2008 liegt das 334 Seiten umfassende Wortprotokoll (ca. 18MB) des Erörterungstermins vor.
Und hier das BI-eigene Protokoll des Erörterungstermins vom 9., 10. und 12.07.2007

 

 


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Infos

Resolution des Amtsausschusses Rantzau
Resolution der 10 zum Amt Rantzau gehörenden Gemeinden vom 21.05.2007.
Mittlerweile haben über 20 Gemeinden im Kreis Pinneberg sich negativ zu den Ausbauplänen geäußert.
 
380.000 to. in Brunsbüttel ab 2010 ?

Ab 2010 ein Industrieheizkraftwerkes (IHKW) in Brunsbüttel ? (Bekanntmachung, Kurzfassung, ca. 3Mb).
Pro to. heizwertreichen Müllersatzbrennstoff benötigt man ca. zwei to. unsortierten Müll.
Das geplante IHKW sticht die MVA Tornesch-Ahrenlohe durch ganzjährige Prozesswärmenutzung wirtschaftlich aus. Aber woher soll der Müll überhaupt kommen?

 
Juli 2007: Bodenanalysen im Umfeld der MVA

Die Bürgerinitiative und der BUND Kreis Pinneberg haben ein unabhängiges Labor mit der Untersuchung von Bodenproben beauftragt.
Die Schwermetallbelastungen liegen bei einer Probe im Bereich des Tornescher Waldkindergartens bei Blei und Quecksilber (knapp) über den Richtwerten.
Hier hat sich die Belastung seit 1992 in einer ersten Betrachtung etwa verdreifacht. Die Dioxinbelastung ist in den Proben allgemein nach wie vor erwartungsgemäß sehr hoch (ca. 2-10 fach über Bundesdurchschnitt). Presseerklärung, Messergebnisse

 
Deutschland wird Müllmeister

Ein kritischer Beitrag der Sueddeutschen SZ. Deutschland "produziert zu wenig Abfall" - für all die neuen Verbrennungsanlagen. Her mit dem Müll aus dem Ausland mehr ...

 
Kapazitäten frei (05/2008)
Wozu MVA-Ausbau? Unsere Überkapazitäten "schlucken" sogar Italiens Müll!
 
Ausbau der "Mülle" nicht notwendig? (20.03.2008)

Die Schlagzeile war überfällig, der Tatbestand seit langem bekannt. Vollständige Erklärung des Ministeriums. Minister befürchtet Überkapazitäten "Da diese zusätzlichen Kapazitäten nicht allein durch schleswig-holsteinische Abfälle zur Beseitigung ausgelastet werden könnten ..."

 
Presseinfo 24.07.2007

Forderung nach Beteiligung von BI/BUND bei den geplanten Bodenanalysen des Kreises Pinneberg: 20070724_bi_bund_presse
Forderungen an das Umweltamt Itzehoe: 20070723_stua

 
Technikwandel

Besserer Techniken werden erprobt und umgesetzt.
Ein neuartiges Müllkraftwerk wird in Kanada gebaut.

 
Rechtsmittel

Die BI erwägt nach gründlicher Prüfung des Genehmigungsbescheides die Ausschöpfung aller möglichen Rechtsmittel.